Woran erkenne ich, dass die Wechseljahre beginnen?
Erste Veränderungen zeigen sich häufig am Zyklus. Auch Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen können auftreten.
Manchmal beginnt es mit dem Gefühl: Irgendetwas ist anders.
Der Zyklus verändert sich. Der Schlaf wird schlechter. Die Energie fehlt. Das Gewicht reagiert plötzlich anders. Die Stimmung schwankt. Konzentration oder Belastbarkeit lassen nach. Vielleicht verändert sich auch die Sexualität.
Und trotzdem würden Sie von sich selbst noch gar nicht sagen: „Ich bin in den Wechseljahren.“ Genau diese Zeit verdient mehr Aufmerksamkeit. Wir nennen sie Inbetween – die Phase zwischen dem vertrauten Körpergefühl und einer neuen hormonellen Lebensphase.
Im Gesundheitszentrum für Frauengesundheit begleiten wir Sie von den ersten Veränderungen über die Wechseljahre bis in die Jahre danach.
Verstehen, was sich verändert. Herausfinden, was Sie brauchen. Gemeinsam einen Weg entwickeln.
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Wenn Sie merken, dass etwas anders wird – aber noch nicht genau wissen, warum.
Wechseljahre beginnen nicht an einem bestimmten Geburtstag und nicht erst mit dem Ausbleiben der Regelblutung. Die hormonelle Umstellung kann bereits Jahre vorher beginnen.
Sie merken nur: Mein Körper funktioniert gerade anders als früher.
Diese Phase nennen wir Inbetween.
Zyklusveränderungen
Hitzewallungen
Nächtliches Schwitzen
Schlafprobleme
Erschöpfung
Stimmungsschwankungen
Innere Unruhe
Konzentrationsprobleme
Veränderungen von Haut und Schleimhäuten
Vaginale Trockenheit
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Veränderungen des sexuellen Verlangens
Gewichtszunahme oder veränderte Körperzusammensetzung
Geringere körperliche oder mentale Belastbarkeit
Nicht jede Frau erlebt diese Veränderungen. Und nicht jede Veränderung in dieser Lebensphase ist automatisch hormonell bedingt.
Beschwerden einordnen lassenMit zunehmendem Alter verändert sich die Funktion der Eierstöcke. Die hormonelle Situation beginnt sich zu verändern – häufig lange bevor die letzte Regelblutung eintritt.
Zyklus
Schlaf
Temperaturregulation
Stimmung & Wohlbefinden
Haut & Schleimhäute
Sexualität
Knochen
Stoffwechsel & Körperzusammensetzung
Nicht jedes Symptom lässt sich isoliert betrachten. Deshalb möchten wir zunächst das Gesamtbild verstehen.
Nicht die Therapie.
Es gibt nicht „die eine“ Wechseljahresbehandlung. Welche Unterstützung sinnvoll sein kann, hängt davon ab, was sich verändert hat, wie stark die Beschwerden sind und welche gesundheitlichen Voraussetzungen bestehen.
Was hat sich verändert?
Seit wann?
Wie hat sich der Zyklus entwickelt?
Wie schlafen Sie?
Wie fühlen Sie sich körperlich und mental?
Hat sich Gewicht oder Körperzusammensetzung verändert?
Gibt es Veränderungen der Sexualität?
Welche Medikamente werden eingenommen?
Welche Vorerkrankungen bestehen?
Welche bisherigen Befunde liegen vor?
Was möchten Sie persönlich verbessern?
Mehr Zeit. Mehr Zusammenhänge. Mehr als die reguläre Versorgung abbilden kann.
Viele Fragen rund um Inbetween und Wechseljahre lassen sich nicht sinnvoll auf ein einzelnes Symptom oder eine einzelne Therapieentscheidung reduzieren. Deshalb bieten wir eine erweiterte Wechseljahressprechstunde an.
Sie geht in Beratungsumfang und individueller Betrachtung über den Umfang der regulären kassenärztlichen Versorgung hinaus und ist als ergänzendes Angebot konzipiert. Hier nehmen wir uns gezielt Zeit, Beschwerden, gesundheitliche Situation und mögliche Behandlungswege im Zusammenhang zu betrachten.
Es geht nicht nur um Hormone.
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Welche Bausteine im Einzelfall besprochen werden, ergibt sich aus Ihrer Situation – nicht aus einem festen Programm.
Eine Hormonersatztherapie kann bei bestimmten Beschwerden eine mögliche Behandlungsoption sein. Ob sie geeignet ist, hängt unter anderem von Beschwerden, Alter, gesundheitlicher Vorgeschichte und individuellen Risikofaktoren ab. Nutzen, mögliche Risiken und unterschiedliche Formen der Anwendung besprechen wir individuell.
Nicht jede Frau möchte Hormone verwenden und nicht für jede Frau kommen sie infrage. Abhängig vom Beschwerdebild können pflanzliche und andere nicht-hormonelle Möglichkeiten besprochen werden – mit Blick auf Nutzen, Grenzen, mögliche Wechselwirkungen und individuelle Eignung.
Mögliche Themen: Schlaf, Bewegung, Krafttraining, Muskelmasse, Ernährung, Gewicht und Körperzusammensetzung, Stress, Regeneration, Alkohol, Nikotin, Stoffwechsel- und Knochengesundheit. Nicht möglichst viel verändern – sondern herausfinden, was individuell sinnvoll sein kann.
Bei entsprechender individueller Fragestellung kann auch die Darmgesundheit betrachtet werden. Ein möglicher Baustein bei entsprechender individueller Fragestellung – kein automatischer Bestandteil jeder Wechseljahresbehandlung.
Abhängig von Beschwerden, Vorgeschichte und medizinischer Fragestellung können Laboruntersuchungen und apparative Untersuchungsverfahren sinnvoll sein. Diagnostik mit einer konkreten Fragestellung – nicht Diagnostik um der Diagnostik willen.
Darüber darf gesprochen werden.
Vaginale Trockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Veränderungen des sexuellen Empfindens sind Themen, über die viele Frauen nicht selbstverständlich sprechen. Auch sexuelles Verlangen kann sich verändern.
Hormonelle Veränderungen im Bereich von Vulva, Scheide und Harnwegen können Einfluss auf Wohlbefinden und Sexualität haben. In der Wechseljahressprechstunde besteht ausdrücklich Raum für diese Fragen. Mögliche Ursachen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten besprechen wir individuell.
Kein Thema ist zu klein, um es anzusprechen.
Beschwerden im Intimbereich sind häufig gut behandelbar. Der erste Schritt ist ein Gespräch – in Ruhe und ohne Zeitdruck.
Jetzt verändert sich auch der Blick auf Ihre langfristige Gesundheit.
Persönliche Risikofaktoren für Osteoporose werden mitbetrachtet.
Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und weitere Risikofaktoren gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung.
Ernährung, Bewegung, Muskelmasse, Körperzusammensetzung und Stoffwechsel betrachten wir gemeinsam.
Regelmäßige gynäkologische Vorsorge bleibt während und nach den Wechseljahren wichtig.
Ihre Wechseljahressprechstunde entsteht aus Ihrer Situation.
Mögliche Bausteine
Nicht jede Frau benötigt jeden Baustein. Was tatsächlich sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam.
Es ist der Beginn einer neuen Phase Ihrer Frauengesundheit.
Viele Frauen erleben diese Jahre zunächst als Verlust von etwas Vertrautem. Der eigene Körper verändert seine Regeln. Genau darin liegt aber auch die Möglichkeit, die eigene Gesundheit neu zu betrachten.
Genau hier setzt unser Verständnis eines Gesundheitszentrums für Frauengesundheit an. Wir möchten Sie nicht nur durch Beschwerden begleiten. Wir möchten Sie durch diese Lebensphase begleiten.
Was brauche ich heute?
Was möchte ich verändern?
Welche Risiken sollte ich kennen?
Was kann ich heute für meine langfristige Gesundheit tun?
Dann müssen Sie nicht warten, bis daraus „die Wechseljahre“ geworden sind.
Ob Inbetween, mitten in den Wechseljahren oder bereits danach: Wir betrachten Ihre Situation, Ihre Beschwerden und Ihre Ziele und entwickeln gemeinsam die nächsten sinnvollen Schritte.
Inbetween verstehen. Wechseljahre gestalten. Gesundheit weiterdenken.
Termin zur Wechseljahressprechstunde vereinbarenSagen Sie uns kurz, worum es geht – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden und planen Ihren Termin passend.
Erste Veränderungen zeigen sich häufig am Zyklus. Auch Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen können auftreten.
Warum sich der Schlaf in der Perimenopause verändern kann, welche weiteren Ursachen infrage kommen und wann Schlafprobleme untersucht werden sollten.